Workshops

Die einzelnen Workshops haben als Schwerpunkt entweder Selbsterfahrung oder Fortbildung.

Die Selbsterfahrungs-Workshops sind gedacht für jedermann und jedefrau, und verbinden die Chance, mehr über sich selbst zu erfahren sowie an persönlichen Problemen und am eigenen Wachstum zu arbeiten, mit der Gelegenheit, Gestalttherapie in der Praxis kennenzulernen.

Die Workshops mit dem Schwerpunkt Fortbildung sind gedacht für alle, die ein bestimmtes Teil- oder Anwendungsgebiet der Gestalttherapie oder benachbarter psychotherapeutischer Methoden in Theorie und Praxis kennenlernen möchten.

Nachfolgende Veranstaltungen sind entweder Teil des Workshop-Programms des Gestalt-Instituts Frankfurt oder eigene Veranstaltungen des GIK und finden sämtliche in Karlsruhe statt:

Anmeldung: Wenn nicht anders vermerkt, online über die Website des Gestalt-Instituts Frankfurt oder schriftlich mit Anmeldeformular (wird auf Wunsch zugesandt).

 

Aufstellungswerkstatt, 24.-25. Februar 2011 (Kurs 201)
Leitung: Uta Wahl-Witte und Renate Wilms-Klöckner
Ort: GIK (Karlsruhe)
Kosten: € 200,-/180,-

In unserem Denken, Fühlen und Handeln sind wir beeinflusst vom inneren Bild unserer Familie. Wir übernehmen Aufgaben, Rollen und Lebenskonzepte, die aus früheren Generationen in uns hinein wirken, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Solche Dynamiken wirken in unseren privaten Beziehungen, wie auch in Organisationen. Delegationen, Loyalitäten und Traditionen beeinflussen uns und unser Arbeitsumfeld. In diesem Seminar wollen wir Gelegenheit geben, sich beiden wichtigen Lebensrealitäten, der Familie und / oder dem Beruf, dem Arbeitsplatz zuzuwenden. Die Methode der „System – Aufstellung“ erweist sich als ein wirksames Instrument, zentrale Informationen, grundlegende Konflikte und schwierige Konstellationen in einem System deutlich zu machen. Mit Hilfe der anderen Gruppenmitglieder haben die Teilnehmerinnen Gelegenheit, ihr inneres Familienbild zu stellen oder bei Fragen und Problemen zur beruflichen Situationen den Arbeitskontext aufzustellen. Die experimentelle Arbeit mit dem aufgestellten System eröffnet neue Einstellungen, ein neues Verständnis, vielleicht sogar Handlungsoptionen und Möglichkeiten für konstruktive Veränderungen.
Der Kurs ist ausgebucht. Es gibt eine Restchance über die Warteliste


Bonding, 9.-10. März 2012 (Kurs 203)
Leitung: Uta Wahl-Witte
Ort: GIK (Karlsruhe)
Kosten: € 200,-/180,-

Als eines unserer am frühesten neurobiologisch verankerten Grundbedürfnisse kann das Bedürfnis nach emotionaler Verbundenheit (bonding) bezeichnet werden. Sichtbar wird es beispielsweise in dem natürlich erfolgenden Festhalten des Kindes nach seiner Geburt. Es ist ein Bedürfnis, das wir uns nicht alleine erfüllen können. Es ist eines das auf den anderen angewiesen ist. Wir brauchen dazu die körperliche Nähe eines anderen Menschen. An diesem Wochenende wollen wir mit der Technik des bondings arbeiten. Verletzungen, die in frühen pröagenden Bindungen beispielsweise zu Eltern und Geschwistern entstanden sind können in den Vordergrund kommen und bearbeitet werden. Durch die Erfahrung der Nähe rücken die Gefühle in den Vordergrund, die wir jeweils mit emotionaler Nähe verbinden: Freude, Schmerz, Wut, Angst, Liebe. Der Prozess könnte mit einer heilenden Katharsis verglichen werden. An diesem Wochenende wird es eine mehrstündige Bondingsitzung geben und im Anschluß viel Gelegenheit mit den Dingen zu arbeiten, die dabei in den Vordergrund gerückt sind. Eine Gelegenheit etwas heil werden zu lassen durch emotionale Verbundenheit.